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In 80 Tagen um die Welt
Eine Musikalisch-lyrische Reise
Helge Timmerberg & Live-Musik von Doris und Helmut Scherner


Samstag, 13.3.2010
13:00 Uhr



Helge Timmerberg ist um die Welt gereist, in 80 Tagen – und dabei, mit einigen Abweichungen, der Route gefolgt, die wir von Jules Verne kennen. Er erzählt vom Alleinsein in der Stadt der Liebe (Venedig), von unheimlichen Begebenheiten im Nachtzug nach Brindisi, von einer Vollmondparty auf Kreta und einem perfekten Tag in Bombay. Er gibt Tips «to talk to anybody», findet in Bangkok eine Schatzkarte, berichtet von einer Rikschafahrt, bei der er sich eine Rippe bricht, und von der verlorenen Unschuld des Reisens. Er erklärt, was Crack und Hegel miteinander zu tun haben und warum die «Chicago Bar» in Shanghai zu Recht sagenumwoben ist. Er erzählt von traditionellen Teezeremonien, von Zen in Japan, aber auch von einer Mondscheinsonate bei Burger King. Er erzählt vom schönen und wilden Leben, von Mexiko City, wo aus jeder Mauerritze Musik quillt, vom Kommunismus auf Kuba und der Macht des Salsa – und schließlich von Berlin, von Kant in der Kantstraße. Ein buntes Gegenwartspanorama, das seine Kraft nicht zuletzt durch Timmerbergs hintergründigen, lebensklugen Humor und seine genaue, sensible Beobachtungsgabe gewinnt. Eine ebenso exzentrische wie sympathische Abenteurergeschichte, wie sie heute kaum noch zu erleben ist.

Helge Timmerberg, geboren 1952 im hessischen Dorfitter, trampte mit siebzehn zum ersten Mal nach Indien und entschloss sich im Himalaja, Journalist zu werden. Seitdem schreibt er Reisereportagen aus allen Teilen der Welt, unter anderem für «Tempo», «Stern», «Die Zeit», «Merian», «Playboy» und das «SZ-Magazin». 2001 erschien «Tiger fressen keine Yogis. Stories von unterwegs», 2006 «Shiva Moon. Eine Reise durch Indien», über das «Die Welt» meinte: Timmerberg schreibt « so göttlich wie Ghanesh und Krishna zusammen.»